Framo LT 200
Framo LT 200
Gegründet wurden die Metallwerke Frankenberg/Sachs. 1923 von Jørgen Skafte Rasmussen und den Ingenieuren Blau und Figura zur Herstellung von Motorradteilen für DKW.
In der Automobilindustrie kam es zu Versuchen an kleineren Fahrzeugen für den Personentransport. Und damit die Idee für die Motorradproduzierenden, die besten Eigenschaften des Autos und des Motorrads miteinander zu kombinieren: technische Einfachheit und vielfältige Einsatzmöglichkeiten.
1927 kam der erste Framo, auch „DKW-Eillieferwagen“ in den Verkauf. Darauf folgten zahlreiche Weiterentwicklungen, wie das Leichttransportrad LT 200. Dreiradfahrzeuge bis 200 ccm Hubraum waren von der KFZ-Steuer befreit und konnten ohne Führerschein gefahren werden. Später entstanden auch vierrädrige Fahrzeuge, wie der Framo Stromer und der Framo Piccolo.
Nach der schrittweisen Verlegung der Metallwerke nach Hainichen wurde das Werk 1934 in die Framo-Werke GmbH (FRAnkenberg MOtorradwerke) umbenannt. Bis zum Kriegsende wurde neben Fahrzeugen auch für die Rüstungsindustrie produziert. 1948 erfolgte die Wiederaufnahme der Nutzfahrzeugproduktion als Volkseigener Betrieb.
Das Leichttransportrad LT 200 kam durch eine Schenkung von Rasmussens Enkel 2011 mit weiteren Fahrzeugen in den Besitz des Stadt Zschopau. Die Typenbezeichung des 1933 gebauten Dreirads entspricht der Hubraumgröße, das Vorderrad wird durch Getriebe und Kette vom luftgekühlten Einzylinder-Zweitaktmotor von DKW angetrieben. Es hat eine Eigengewicht von 360 kg und ist für ein Gesamtgewicht von bis zu 850 kg zugelassen. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 45 km/h.